Mit den Kaniabikes-Kinderfahrrädern im Alltag und auf Reisen unterwegs – ein Erfahungsbericht

Nachdem das schwere 18″ Puky zu klein wurde war uns schnell klar, dass wir beim nächsten Kinderrad viel mehr auf ein besseres Radgewicht achten. Neben der besseren Reisetauglichkeit muss jeden Tag ein steiler Berg zum Kindergarten bzw. zur Schule bewältigt werden. Die Argumente für ein Kaniabikes hatten wir schnell zusammen, dann die Großeltern überzeugt, somit die Finanzierung gesichert 😉 und 2011 das Kania 20″ bestellt. Ein Jahr später hat der kleine Bruder dieses Rad so vehement eingefordert, dass wiederum alle Argumente für ein Kania sprachen. So kamen wir im Frühjahr 2012 zu einem Kaniabike 24″.

004Nun haben wir Eltern an steilen Anstiegen keine Chance mehr gegen die Beiden ;-). Die erste längere Tagestour war dann mit den 5 und 7 Jahre alten Jungs 57 km lang und einfach schön, die Jungs hatten Ihren Spaß auf den Rädern, wären auch noch weiter gefahren. Auch das erste „Fette Reifen Rennen“ wurde gleich auf dem neuen 24″ Kaniabike gewonnen. Im Sommer 2012 sind wir in 3 Wochen 640 km entlang der Oder und durch Vorpommern geradelt. Die täglichen Distanzen reichten von 17-67km, waren pannenfrei und die Kinder haben den Spaß am Fahren nicht verloren, haben kleine Wettkämpfe veranstaltet, Pläne für die Zukunft geschmiedet, tolle Geschichten erfunden und freuten sich auf das (manchmal sogar bis zu vier) obligatorische Eis am Tag. Übernachtet haben wir immer im Zelt (bis auf eine Ausnahme), so konnten wir uns auch gut nach den Kindern/dem Wetter/ tollen Plätzen richten.

038Nach zwei Jahren intensiver alltäglicher und mehr- Nutzung können wir feststellen, dass die verbauten Teile an den Rädern nicht nur leicht, sondern auch haltbar sind, bisher haben wir keine Mängel oder übermäßigen Verschleiß festgestellt. Wir haben die Räder mit Steckschutzblechen, leichtem Gepäckträger, Ständer und Batterielichtern nachgerüstet. Das macht die Räder zwar nicht leichter, aber alltags- tauglich und immer noch deutlich leichter als andere Kinderfahrräder ohne jegliche Ausstattung. Der Große trägt sein 24″ auch ohne Probleme einige Treppen in den Keller und wieder hoch.

010Das Fahrrad hat seinen Preis, den wir jedoch gerechtfertigt finden, dafür bekommt das Kind u.a. eine wirklich passende Geometrie, große Fahrfreude, sie verstehen schnell, wie die Schaltung funktioniert und nutzen diese auch – was bei vielen Kumpels nicht der Fall ist – oft sind sie stolz, dass sie üüübelst viele Gänge haben (3-fach vorne), fahren aber fast ausschließlich auf dem großen Kettenblatt. Die möglichen Übersetzungen des Kanias sind auch für steilere Anstiege und Abfahrten mit Rückenwind geeignet. Beim 18“ Puky hatten wir erst mal das Ritzel hinten tauschen müssen weil der erste Gang viel zu lang ausgelegt war. Die Reifen haben mit 1.75″ Breite auch genug Volumen um dämpfend zu wirken und mit den Bremsen kommen die beiden auch gut zurecht, ohne ständig Vollbremsungen zu machen. Diese Qualität hat Ihren Preis, hält aber auch einiges aus und hat somit einen hohen Wiederverkaufswert.

Auf http://bike-nord.de haben wir unsere Reisen mit den Kindern dokumentiert. Wer also noch mehr erfahren möchte, ist herzlich eingeladen unsere Seite zu besuchen.

Familie Maercker aus Jena

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